Brandenburgs Klassensprecher*in des Jahres 2021

Bildungsministerin Britta Ernst überreicht den 1. Preis
Brandenburgs Klassensprecherin des Jahres 2021 heißt Kim Hessler

Sie war die Kandidatin der Herzen: Bei der diesjährigen Wahl zur Brandenburgs Klassensprecherin des Jahres setzte sich Kim Hessler vom Hannah-Arendt-Gymnasium in Potsdam durch. Brandenburgs Bildungsministerin und Wettbewerbsschirmherrin Britta Ernst übergab ihr im feierlichen Brandenburg-Saal der Staatskanzlei als Preis einen Laptop. Bildungsministerin Britta Ernst: „Sie bringt die Eigenschaften mit, die das Amt braucht. Sie kann zuhören, setzt sich mit ganz unterschiedlichen Meinungen auseinander, kann vermitteln und ermutigen. Sie muss auch konsequent sein, wenn die Mehrheitsmeinung gefunden wurde und sie die Aufgabe hat, sie zu vertreten. Herzlichen Glückwunsch zur besten Klassensprecherin des Jahres.“

Kims Klassenlehrerin Juliane Beilke schwärmt von der 16jährigen Kim: „Sie ist der Anker der Klasse und wird bei Problemen zurate gezogen – seien diese Probleme privater oder schulischer Natur. Kim ist über die Maßen einfühlsam. Menschlich ist sie genauso, wie ich mir eine berufene Klassensprecherin vorstelle. Den anderen mit in den Blick nehmend, lösungsorientiert, offen für andere Ansichten, voller Ideen.“
Kein Wunder, dass Menschenfängerin Kim in diesem Jahr auch zur Schülersprecherin gewählt wurde und jetzt eben auch zur besten Klassensprecherin des Landes.

In diesem Corona-Schuljahr voller Home Schooling, Wechselunterricht, Maskenpflicht und Abstandsregeln engagierte sie sich, indem sie Lehrern regelmäßig Feedback gab, sie auf dem Laufenden hielt und die Klasse zusammenhielt. Dabei ist sie dankbar für den starken Zusammenhalt in ihrer Klasse: „Das hat sich bis heute nicht geändert. Wir haben gemeinsam Gesellschaftsspiele gespielt, an einem Tisch zusammengesessen, einfach nur geredet oder die Zeit draußen verbracht. Jeder versucht, dem anderen zu helfen“, so Kim über die Zeit vor Corona.

Kim hört nicht nur gut zu, sie packt auch mit an: So organisiert sie Ausflüge ihrer Klasse, unterstützt die Veranstaltung „Hannah öffnet ihre Türen“ für Grundschulabgänger und hat aktiv an den „jewish places“ teilgenommen. Für dieses Projekt des Jüdischen Museums Berlin schrieb sie Internetartikel über das Judentum und Plätze mit einem jüdischen Hintergrund in Potsdam.

Den zweiten Platz bei der diesjährigen Wahl belegt der 15jährige Noah Becher vom Humboldt-Gymnasium. Auch er kommt aus Potsdam. Noah ist ein sehr erfahrener Klassensprecher, der sich ununterbrochen seit der 5. Klasse in dieser Eigenschaft für seine Mitschüler einsetzt. „Das bedeutet mir sehr viel, da mir die Klasse ein großes Vertrauen schenkt. Mit meinen Taten versuche ich, dieses Vertrauen irgendwie zurückzuzahlen“, so der Zweitplatzierte. Bei Noah beeindruckte die Jury, wie er in der Zeit der Schulschließungen mithilfe eines Messengerdienstes einen digitalen Hub erstellte, wo sich die Mitschüler regelmäßig treffen und austauschen. Hier besprechen sie schulbezogene Fragen oder verbringen einfach nur die Zeit miteinander.

Dritter wurde die 16jährige Novelee Ruff vom Strittmatter-Gymnasium Gransee. Für die 16jährige ist das Amt eine echte Leidenschaft und „das Privileg, der Klasse eine Stimme zu geben, sie zu vertreten und bei den großen Entscheidungen mitwirken zu können.“ Ihre Mitschüler wissen, dass sie Novelee 24 Stunden am Tag erreichen können.  „Bei Meinungsverschiedenheiten wirkt sie schlichtend und beruhigend auf die Beteiligten ein und versucht, eine sachliche Lösung herbeizuführen. Sie reagiert jederzeit mit Besonnenheit und Gerechtigkeitsempfinden“, lobt ihre Klassenlehrerin Kathrin Bartel.
Novelee ist auch außerhalb der Schule freiwillig aktiv: Ob in der Musikschule, im Generationsverein, Nachhilfe oder beim Sport – sie liebt es, sich für andere einzusetzen.

Adresse

empati gGmbH

Prinzregentenstr. 43

10715 Berlin

Telefon: 030 23 590 523

E-Mail: wettbewerb@brandenburg.klassensprecher-des-jahres.de

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