Brandenburgs Klassensprecher*in des Jahres 2022

Ehre, wem Ehre gebührt: Die 17jährige Lilly Enterlein von der Oberschule – An der Schanze in Luckau hat die Auszeichnung als Klassensprecherin des Jahres 2022 in Brandenburg mehr als verdient. Am Dienstag überreichte Schirmherrin und Landesministerin für Bildung, Jugend und Sport Britta Ernst bei der Preisverleihung in der Investitionsbank des Landes Brandenburg die Trophäe.

Die Jury hat beeindruckt, wie sich Lilly für Toleranz und Vielfalt engagiert. So arbeitet sie zum Beispiel für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Nicht umsonst wünscht Lilly sich ein Schulfach, „in dem ethische und moralische Grundprinzipien wie Empathie und Toleranz, Respekt und Weltoffenheit vermittelt wird.“ Lilly ist zugleich Schulsprecherin und ist ehrenamtlich für die Stadt Luckau aktiv. „Es gibt so viel, was man über Lilly schreiben kann. Um das Ganze aber nicht ausufern zu lassen, würde ich Lilly einfach als einen großartigen, starken und bewundernswerten Menschen bezeichnen, der es mehr als verdient hat, dafür gewürdigt zu werden“, so Lillys Lehrer Peter Günther.

Auf Platz zwei kam die 17jährige Janina Laurie Neubert vom Max-Steebeck-Gymnasium in Cottbus. Sie darf sich auf einen Laptop als Preis freuen. Janinas großes Vorbild ist die eigene zielstrebige Mutter. Ihr Lehrer Thomas Hergenhan-Zscheile sagt über Janina: „Auch im Bereich des von den Schülern selbst verantworteten Schulsanitätsdienstes mit Unterstützung der Malteser zeigt Janina, als Leiterin dieser Gruppe, ein sehr hohes Verantwortungsbewusstsein und ein enormes Engagement. Sie stellt in dieser Leitungsfunktion ihre kommunikativen, sozialen und auch ihre Führungsqualitäten unter Beweis.“

Für den Drittplatzierten Julius (15 Jahre alt) vom Niedersorbischen Gymnasium Cottbus gibt es einen Büchergutschein über 150 Euro. Er hinterließ bei der Jury Eindruck, indem er sich speziell für seine Mitschülerinnen stark machte: „Er setzte sich dafür ein, dass seinen Mitschülerinnen Periodenprodukte in den Toiletten zur Verfügung gestellt werden. Momentan stehen in der Schule nur zwei Euro pro Schüler*in für Hygieneprodukte zur Verfügung. Julius hat einen Antrag bei der Schulleitung eingereicht, dass für Mädchen zusätzliche Gelder zur Verfügung gestellt werden, um Periodenprodukte zur Ausgabe auf der Mädchentoilette zu finanzieren“, so Lehrerin Dietlind Lüdtke.

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